In den letzten beiden Tagen haben sich verschiedene Gruppen von SfA in die ersten beiden Teile der Höllenfeuerzitadelle gewagt.
Am ersten Tag wurde das Bollwerk belagert, aber leider wurde der Instanz-Server jeweils nach dem ersten Boss (Wachhabender Gargolmar) zurückgesetzt.
Trotzdem war es eine lustige Erfahrung. Die Mobs waren nicht sonderlich gefährlich, aber trotzdem wurden sie mit äußerster Vorsicht angegangen. Und schon früh bei dem ersten Bestienmeister gab es einen Wipe als eine riesige Hundemeute die Gruppe zerfetzte. :)
Am zweiten Tag lief der Server sehr stabil und es gab keinerlei Probleme. Wachhabender Gargolmar musste ein weiteres Mal ins Grass beissen und nach einigen kleinen Problemen bei der 2. Trashgruppe standen wir auch schon vor Omor dem Narbenlosen, der aber keinerlei Probleme bereitete. Beim Pull der letzten Mobgruppe vor Nazan dem Herold mussten wir dann lernen, dass der Tod der Späher den Boss von seinem Drachen lockt. Nazan ging trotz der Feuerbälle seines Drachens überraschend schnell zu Boden, doch plötzlich stand sein kleines Reittier in der Gruppe und knabberte an unserem Priester. Sein Feueratem machte dann kurzen Prozess mit der Gruppe. Im zweiten Versuch machten wir uns dann gut vorbereitet an die Arbeit und erlegten Nazan und sein Pet Vazruden.
Der Ausflug in den Blutkessel startete etwas später und stellte zu Beginn auch keine weitere Herausforderung dar. Lediglich die Frage, wer denn nun hier der eigentliche Herrscher wäre, wurde heiß diskutiert und besprochen.
Es war angenehmt zu sehen, dass sich die Trash-Mobs doch sehr von denen des Bollwerks unterscheiden. Und die Herkunft der Höllenorks wird hier sehr anschaulich gemacht. Nett.
Der Schöpfer lag dann auch schon kurz nach dem Start im Staub, seine orkischen Gefangenen konnten wir (leider) nicht befreien. Die wenigen, die wir erreichen konnten griffen uns zudem an und mussten sterben.
Der Weg zum nächsten Boss zeigte wieder mehr von der Entstehung der Höllenorks. In dem Raum vor dem 2. Boss Broddok stand ein Hebel, an den Seiten wieder Gefangene. Unser genialer Plan: Der Schurke betätigt den Hebel, der Rest steht am Eingang. Das Problem: Die Tür geht zu…
Und so standen wir geteilt vor der ersten Welle der Ork-Gefangenen. Krieger und Schurke erwehrten sich der Welle, während die Zauberer an der Tür hämmerten. Seltsamerweise schafften es die Orks durch die Tür zu gehen und an den leckeren Stoffies zu kratzen. Sehr unterhaltsamer Kampf, der bei der vierten Welle dann natürlich im Wipe endete…
Beim nächsten Versuch standen alle im Raum, die halb-mutierten Gefangenen stürmten wieder auf uns zu und starben. Broddok kam dann auch direkt als nächstes und hatte trotz seiner kleinen Giftwölkchen keine Chance.
Die nächsten Trash-Mobs hatten es dann wieder in sich, aber waren auch kein wirkliches Problem, nur Übungssache. Der Raum von Keli’dan dem Zerstörer war so auch bald erreicht. Wie der Boss im Bollwerk, so war auch hier der Wipe nicht abwendbar. Seine Spezialfähigkeiten waren etwas zu überraschend und wir reagierten zu langsam. Im 2. Versuch lag er dann aber auch im Staub.
Alles in Allem schöne Instanzen, sehr kurz gehalten und doch etwas abwechslungsreicher als man es gewohnt war. Die Techniker im Blutkessel sind ein besonderes Highlight.
Ich hoffe die beiden Instanzen noch einige Male zu besuchen und freue mich aber auch schon auf den Echsenkessel. :)
So long,
Eregar